Produktivität steigern und Geld sparen dank RX Reibwerkzeug

Werkzeugpartner bieten heutzutage nicht nur exzellente Produkte an, sondern beraten auch umfassen und regen zu Verbesserungen an. Wozu das führen kann, demonstrieren der Stickmaschinenprofi Lässer AG und sein Reibwerkzeug-Zulieferer URMA AG.

Zeit ist Geld und dieses spart man am besten ein, in dem man auf Partner setzt, die exzellente Produkte haben, gute Beratungen bieten und zu Verbesserungen anregen. Dann nämlich wird aus dem Idealfall ein Rundum-Sorglos-Paket für den Kunden. So geschehen bei der LÄSSER AG mit ihrem Reibwerkzeug-Zulieferer URMA.


Qualität ist bei LÄSSER ein Thema, das sich wie ein roter Faden durch das Unternehmen zieht. Der familiengeführte Stickmaschinen-Hersteller aus Diepoldsau  behauptet sich bereits seit 1970 erfolgreich auf dem Markt und hat kürzlich die 3000. Maschine ausgeliefert. LÄSSER Stickmaschinen sind Qualitätsprodukte und Qualität ist denn auch bei der Beschaffung von Werkzeugen ein Thema. Konsequent wird auf Hochwertigkeit und Langlebigkeit gesetzt. „URMA Reaming Reibwerkzeuge sind sehr genau und auch von der Arbeitsgeschwindigkeit her lukrativ für uns. Sie sind bei uns rund um die Uhr im Dauereinsatz“, erzählt Stieger.

 

Prozesssicherheit spart Zeit und Geld

Mit URMA-Reibwerkzeugen bearbeitet LÄSSER Getriebegehäuse, Kupplungen und andere Teile für Stickmaschinen, die durchgehend um die 80mm tiefe Bohrungen haben, in denen Wellen laufen. Die meisten Teile werden aus Aluminium oder Stahl gefertigt, einige sind Schweissteile. Früher wurde für die Feinbohrbearbeitung ein Einschneider Feinbohrkopf verwendet. Mit dem Wechsel auf das Reibwerkzeug URMA Reaming RX konnte die Produktivität massgeblich gesteigert werden. „Wenn etwas schneller machbar ist, ist man immer froh. Nebst der Zeitersparnis war aber die Prozesssicherheit das ausschlaggebende Argument für uns. Das sagen mir auch meine Leute, die an den Maschinen arbeiten. Musste früher noch jede Bohrung überprüft werden, reicht heute eine Stichprobe pro Tag völlig aus“, so Stieger. Zufrieden ist auch Anlageführer Markus Fenkart. Er beurteilt das Reibwerkzeug, mit dem er bereits Tausende von Teilen hergestellt hat, kurz und bündig als „raketenmässig“, und ergänzt: „Den letzten Reibkopf hatten wir ein halbes Jahr im Einsatz. Ich musste nie etwas daran verändern.“

Vereinfachung ein gutes Argument für Produktionsleiter Stieger. „Es geht nicht nur um die Zeitersparnis, welche das Reiben gegenüber dem Ausdrehen generiert. Es ist auch das einfachere Handling. Wenn man kein Ausdrehwerkzeug einstellen muss, ist man grad nochmals eine halbe Stunde schneller“, erklärt er. Bei LÄSSER stehen nebst Fachleuten auch viele angelernte Mitarbeiter an Maschinen. Die einfache Handhabung der URMA Reaming Reibwerkzeuge ist auch für sie problemlos machbar, weiss der Produktionschef.

 

…und eine partnerschaftliche Beratung

Nebst dem überzeugenden Produkt schätzt Stieger den Kontakt zu URMA Kundenberater Kim Arnold. „Kim hat uns schon ein paar Male gute Inputs gegeben wie man mit Reibahlen eine einfachere und präzisere Fertigung erzielen kann“, erzählt er zufrieden.

Wenn es um den Einsatz des Reibwerkzeuges in einem neuen Gebiet geht, fahren die beiden zusammen jeweils einen Test. „Ein Rundum-Sorglos-Paket“, erklärt Stieger, denn „LÄSSER hat dabei überhaupt kein Risiko. Wenn es nicht funktionieren würde, könnten wir die Reibwerkzeuge einfach zurückgeben.“ Nötig war das aber noch nie. Im Gegenteil: „Kim Arnold hat mich überzeugt Reibahlen auch in Bereichen einzusetzen, wo ich selbst es nicht gewagt hätte. Damit konnten wir unsere Prozesse beschleunigen und die Fertigung vereinfachen.“

 

1‘050 Nadeln geben Gas

Die weisse 30 Meter lange Stickmaschine im Showrom der LÄSSER AG ist beeindruckend. Lediglich ein Summen oder Surren ist zu hören. Aber wenn die 1‘050 Nadeln gleichzeitig loslegen, bleibt dem Betrachter der Atem weg und man weiss nicht mehr wohin man schauen soll.

„Jeder Faden wird überwacht. Jede Nadel lässt sich einzeln ein- und ausschalten“, erklärt Stieger. „Damit das funktioniert, steckt hinter jeder Nadel dieselbe Mechanik. Sobald ein Faden reisst, zeigt die Maschine mit roten Lämpchen an, bei welcher Nadel das Problem zu suchen ist. Eine moderne Stickmaschine ist damit faktisch ein Stickcomputer.

Und dieser wird kundenspezifisch auf Bestellung angefertigt. Vor der Verschiffung an den Bestimmungsort wird die Nadelbahn, das Herzstück der Stickmaschine, in Diepoldsau vormontiert um sicher zu stellen, dass alles funktioniert. Die restlichen Teile werden dann direkt beim Kunden montiert.

 

Produktivität steigern ist immer ein Thema

Seit fast 50 Jahren behauptet sich LÄSSER auf dem Weltmarkt. „Unsere Hauptabsatzmärkte sind die Türkei, Indien, Bangladesch, Iran, Brasilien und auch Italien, wo zum Beispiel Spezialitätenstickereien mit vielen Applikationen gemacht werden“, erklärt Aussendienst-Verkäufer Markus Eberle.

Im Familienbetrieb wird stetig investiert. So konnte sich das Unternehmen die letzten Jahre immer weiter entwickeln.

Um weitere Ziele zu erreichen, setzt Stieger auf Automatisierungslösungen und gut ausgebildete Berufsleute. „Es braucht junge Leute mit Berufsbegeisterung die mitdenken. Und es braucht verlässliche Partner, die einen Mehrwert bieten, wie es die URMA tut.“ Dann, ist Stieger überzeugt, steht dem Erfolg von LÄSSER auch in Zukunft nichts im Weg.

Weitere Informationen
Produktgruppen:
Präzisionswerkzeuge
    Bohrungsweiterbearbeitung

Anwendungsbereich:
Maschinenbau, Werkzeugbau

Ihre Kontaktperson für diesen Showcase
Foto von  Gilbert Zumsteg

Gilbert Zumsteg

URMA AG

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